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Shanghai (2006) Urlaub

Shanghai (上海) sum up

Dass waren sie also, meine acht Tage in Asiens Boomtown Shanghai (上海). Atemberaubend groß, beeindruckend schön aber auch ungemein anstrengend sind die Attribute, die mir abschließend dazu einfallen. Definitiv eine Stadt die man mal gesehen haben sollte und die man eventuell über Jahre hinweg öfters einmal besuchen sollte um die rapiden Veränderungen zu sehen und mitzuerleben die Shanghai erfährt. Wer weiß vielleicht zur Expo 2010 wieder! 😉
Highlights waren sicherlich – wie sollte es anders sein – der Bund (外滩), sowohl bei Tag wie auch zur nächtlichen Stunde, der Yuyuan Garden (豫园) mit seinen zahlreichen Teichen, Felsformationen und Pagoden, Xintiandi (新天地) und die French Concession mit ihrem unnachahmlichen Flair und Pudong respektive Lujiazui (陆家嘴) mit seinen zahlreichen Wolkenkratzern und dem Oriental Pearl Tower (东方明珠塔).

Ein erneuter Besuch in Shanghai lässt sich schon kaum deshalb nicht vermeiden, weil ich sowohl die Seidenstadt Suzhou (苏州) als auch den Westsee in Hangzhou (杭州) nicht besucht habe! Also auf bald und 再见 (Zài jiàn). Winke winke

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Shanghai (2006) Urlaub

Old Town & Huxinting Teehaus

Direkt vor den Toren des Yuyuan Gartens befindet sich inmitten eines kleine Sees das Huxinting Teehaus. Dieses ist über eine Zickzackbrücke erreichbar – um böse Geister abzuhalten, die sich nur in geraden Linien bewegen können. Andererseits ist die Zickzackform auch besser geeignet um Touristen auszubremsen! 😉 Dieses berühmteste aller chinesischen Teehäuser wurde u.a. bereits von Queen Elizabeth II and Bill Clinton besucht.

Direkt vor den Toren des Yuyuan Garden befindet sich der Bazar mit gleichen Namen. Hier reihen sich hunderte von Souvenir-Shops und Lokalen aneinander, die um die Gunst der Touristen werben. Beim Yuyuan Bazar handelt es sich aber nicht um ein Stück historisches China, wie der Anschein vermuten lassen könnte, sondern hier wurde in den letzten Jahren alles komplett neu errichtet.

Direkt südlich des Yuyuan Bazars befindet sich die Central Fangbang Road, die gerne auch als Old Street bezeichnet wird. Hier reiht sich immer noch ein Geschäft an das andere, wo versucht wird den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Doch mischen sich hier dann doch schon einige eher für Einheimische relevante Läden darunter.

Geht man weiter Richtung Westen ist man in der Dajing Road dann in einem der letzten verbleibenden traditionellen Wohngegenden in Shanghai angelangt, die noch nicht dem Erdboden gleichgemacht wurden. Hier hängt die Wäsche noch aus den Fenstern über der Straße.
An der Kreuzung zur Renmin Road kann man dann noch ein Stück der einst 5km langen Stadtmauer sehen, die 1553 zum Schutz vor Piraten errichtet wurde.

Über die Shouning Road gelangt man zur Dongtai Road in der ein Antiquitätenmarkt zu finden ist. Hier gibt es manch alte Rarität und Memorabilia zu bestaunen und zu erwerben, und vieles was gerne alt wäre.
Gegen Abend kann man hier die Leute aus der Gegend beim gemeinsamen Mahjong-Spiel auf der Straße beobachten.
Streift man etwas durch die zahlreichen Straßen und verwinkelten Gassen kann man hier das alltägliche Leben in Shanghais Old Town beobachten. Zahlreiche Händler, die ihre Waren auf der Straße anbieten. Alte Frauen, die ihre Eikäufe nach Hause bringen, oder Kinder die in ihren Schuluniformen auf dem Nachhauseweg sind.

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Yuyuan Garden (豫园)

Der Yuyuan Garten (豫园) – der Garten der Zufriedenheit – zählt zu Shanghais bedeutendsten klassischen Sehenswürdigkeiten. Des Weiteren wird er auch zu den vier schönsten chinesischen Gärten gezählt. 1559 als Ruhesitz eines hohen Beamten entstanden, ist aus dieser Epoche jedoch nichts mehr übrig geblieben. In seiner jetzigen Form entstand der Garten erst im 18. und 19. Jahrhundert, als verschiedene Kaufmannsgilden den verwilderten Garten aufkauften und dort Gebäude für ihre Versammlungen einrichteten. Die Mauern, die die einzelnen Bereiche des Gartens unterteilen sind mit wundervollen Drachenmotiven verziert.

Der Yuyuan Garten ist mit seinen 2 Hektar eigentlich nicht besonders groß, aber durch den geschickten Einsatz von Felsformationen, kleinen Gängen und zahlreichen Teichen lädt der Garten zu ausgiebigen Erkundungsgängen ein. Die zahlreichen Pavillone hingegen bieten die Möglichkeit zu rasten, und Ruhe zu finden – zumindest soweit dies im Gewimmel der Touristen möglich ist.