Themenabend „Chinas Kapital“ bei PHOENIX

Am Dienstag den 15. August zeigt PHOENIX im Rahmen seines Themenabens „Chinas Kapital“ verschiedene Dokumentationen, die sowohl Licht- wie auch Schattenseiten des Wirtschaftsbooms in [tag]China[/tag] näher beleuchten. Also vormerken, oder am besten gleich Video-/HD-Recorder programmieren.

Themenabend „Chinas Kapital“

An seinem letztem Themenabend im Sommerprogramm blickt PHOENIX gen Osten: China, das „Reich der Mitte“ mit seiner jahrtausende alten Tradition ist die kommende Supermacht. Die Wirtschaft scheint unaufhörlich zu wachsen, und schon jetzt ist China Deutschlands wichtigster Handelspartner in [tag]Asien[/tag]. Vom Tellerwäscher zum Millionär – Geschichten, wie sie früher in Amerika populär waren, werden heute in Fernost geschrieben. Wie etwa die von Joe Wickert, der in China mit dem Export von Lederwaren reich wurde. Den Weg des Unternehmers von der Pfalz in das Wirtschaftszentrum Shanghai erzählt die Dokumentation „Der heiße Atem des Drachen“. Doch der Aufschwung hat auch seine negativen Seiten. „Die Wanderarbeiter von Shanghai“ begleitet einige der – laut Schätzungen der UNO – bis zu 150 Millionen Landbewohner, die in die wachsenden Metropolen pilgern, um dort für einen Hungerlohn teils schwere und gefährliche Arbeit annehmen. Ein Höhepunkt des Abends wird die deutsche Erstausstrahlung der Dokumentation „China Girl – Dringend gesucht“, die sich mit den Folgen der Ein-Kind-Politik auseinandersetzt: Schon bald werden 30-40 Millionen chinesische Männer ein frauenloses Leben führen müssen – der Mädchenmangel ist auf dem Land ein akutes soziales Problem und Frauenraub ein blühendes Geschäft.

Weitere Doku-Termine zur „Themenwoche Chinas Kapital“ bei PHOENIX:
Dienstag, 15. August, 20.15 Uhr: „Die unsterblichen Krieger der China-Kaiser“
Dienstag, 15. August, 21.00 Uhr: „China Girl – Dringend gesucht“
Dienstag, 15. August, 22.15 Uhr: „10 Millionen Dollar pro Monat“
Dienstag, 15. August, 23.00 Uhr: Studiogespräch mit Wolfgang Hirn
Dienstag, 15. August, 23.10 Uhr: „Der heiße Atem des Drachen“
Dienstag, 15. August, 23.40 Uhr: „Die Wanderarbeiter von Shanghai“

Landgewinnung vs. Star Ferry

Links ist im Hintergrund das Hong Kong Convention & Exhibition Centre zu sehen, rechts im Vordergrund der Pier der Star Ferry.

Wie die South China Morning Post meldet, macht sich die Star Ferry Sorgen um ihre Zukunft. Der Central-Pier der Star Ferry wird in Zukunft neben den Outlying-Island-Ferry-Piers zu finden sein, und nicht mehr neben dem General Post Office. Grund hierfür ist die Landgewinnung zwischen Central und Wan Chai, die auch vor einer Hong Konger Institution wie der Star Ferry nicht Halt macht. Der Pier lag bis dato äußerst günstig direkt am Busbahnhof von Central und war auch von der MTR-Haltestelle „Central“ aus bequem zu erreichen.
Die Star Ferry ist neben einer Touristenattraktion gleichermaßen auch ein bequemes wie preisgünstiges Verkehrsmittel (1,70HK$ für die Überfahrt nach Tsim Sha Tsui) für die Hong Konger Bürger. Nun macht sich die Betreibergesellschaft Sorgen, ob diese, für ihre pragmatischen Lösungen bekannten Bürger, den längeren Weg auf sich nehmen werden, oder sich nach Alternativen umschauen werden (die MTR fährt z.B. ebenfalls von Central nach Tsim Sha Tsui). Eine Preiserhöhung, um den zu erwartenden Einbruch bei den Passagierzahlen um 13% zu kompensieren, ist ebenfalls schon in der Diskussion.
Um möglichst wenige Passagiere zu verlieren, und um weitere Einnahmen zu generieren, versucht die Star Ferry den neuen Pier sowohl für Touristen als auch Einheimische möglichst interessant zu gestalten. So wird der neue Pier über Cafe’s, Restaurants und Geschäfte verfügen, in denen sich die fabelhafte Aussicht auf den Victoria-Harbour genießen lässt. Des weiteren wird es auch einen Ausstellungsraum geben, in dem alte Aufnahmen der Star Ferry gezeigt werden. Dies dürfte aber vornehmlich für Touristen, nicht aber für den regulären Benutzer, von Interesse sein.
Weiteres Ungemach droht der Star Ferry dadurch, dass auch auf Tsim Sha Tsui Seite Überlegungen im Gange sind, den Busbahnhof von der beengten Pier-Area wegzuverlegen.

Wundervolles China

Photographer: Feng Jiang, reachable at jf19780910@yahoo.com Amazing Photos of China (http://www.impactlab.com/modules.php?name=News&file=article&sid=7301)

Ich habe gerade beim Durchsuchen meiner Bookmarks einen Link auf eine Seite gefunden, auf der zahlreiche wundervolle Aufnahmen aus China zu sehen sind.

Der Fotograf – Feng Jiang – fängt in unglaublichen Farben und spektakulären Motiven die Schönheit des Landes ein, dass weit mehr zu bieten hat als „nur“ Hong Kong, Shanghai und Beijing.

Wen jetzt beim Anblick der Bilder die Reiselust packt, dem sei an dieser Stelle Lonely Planets Reiseführer für China ans Herz gelegt. 😉

Lust auf Dumplings?

Einmal gegessen, verfällt man dieser chinesischen Köstlichkeit sofort. Gefüllt mit unterschiedlichsten Zutaten – angefangen von Spinat und Tofu bis hin zu verschiedenen Fleischfüllungen. Erlaubt ist, was schmeckt.

Wer diese chinesischen Gaumenfreuden einmal selbst backen/dünsten möchte, für den hat Ling Ling in ihrem Blog eine schöne Anleitung mit Bildern erstellt. Viel Spaß in der Küche. 🙂

Doch Vorsicht, vor Tante Mei’s Dumplings, die mit einer Spezialfüllung zubereitet sind.

恭喜發財 – Das Jahr des Hundes

Heute beginnt nach dem chinesischen Kalender das Jahr des Hundes (丙戌).

In diesem Sinne: 恭喜發財 – Kung hei fat choi – Glückwünsche und Erfolg/Wohlstand

Da der chinesische Kalender – anders als der gregorianische – astronomisch definiert ist, fällt der Neujahrstag jedes Jahr auf einen anderen Tag, bewegt sich aber meist zwischen Ende Januar und Mitte Februar. Das chinesische Neujahrsfest (春節) ist der wichtigste chinesische Feiertag und wird auch oft als Frühlingsfest oder Lunar New Year bezeichnet. Es ist die Zeit, in der die Familie besucht wird. Die Festtage werden üblicherweise durch Feuerwerke, Drachen- (舞龍) und Löwentänze (舞獅) sowie begleitet durch Mahjongg-Spiele (麻将) begangen.
Da viele Chinesen durch ihre Arbeit von ihrer Familie getrennt leben, setzt zum Neujahrsfest immer eine große Reisewelle ein, da oftmals der gesamte Jahresurlaub hierfür verwendet wird.

Da der Hund im Allgemeinen als treu gilt wird das Jahr von den Älteren auch als äußerst vielversprechend für Hochzeiten betrachtet.
Eine Besonderheit die dieses Jahr des Hundes aufweisen kann ist, dass es mit 385 Tagen (bis 17. Februar 2007) verhältnismäßig lange dauert und deshalb sogar einen Schaltmonat besitzt. Ein Phänomen, das in den letzten 2200 Jahren nur insgesamt 12 mal auftratt.