Bocas del Toro | Starfish Beach & Bocas del Drago

Am nächsten Morgen regnet es leider wie aus Kübeln – was, wie schon vor zwei Jahren in México, mein Pech mit karibischen Wetter unterstreicht! Nichtsdestotrotz wurden wir auch an diesem Tag wieder mit dem Boot abgeholt. Erste Station war nach einer ausgiebigen Bootsfahrt bei strömendem Regen der Starfish Beach. Hier findet man im knietiefen Wasser zahlreiche der namensgebenden Seesterne vor.
Nachdem wir uns in Bocas del Drago mit Tee aufgewärmt und etwas gegessen hatten, ging es mit dem Boot weiter zur Isla de Los Pajaros. Dieser ebenso markante wie schroffe Felsen mitten im Meer wird von zahlreichen Vögeln bevölkert, die sich vom Meer aus beobachten lassen – Fernglas nicht vergessen.

Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder zurück nach Panama City, womit dann auch unser Urlaub endete.

Bocas del Toro | Dolphin Bay & Red Frog Beach

Am frühen Morgen ging es mit Air Panama nach Bocas del Toro, einem beliebten Touristenort in der Karibik. Kurz nach dem einchecken im Hotel werden wir auch schon von einem Boot am hoteleigenen Pier abgeholt.
Von hier aus geht es zur Dolphin Bay, wo sich mit etwas Geduld vereinzelt Delphine an der Wasseroberfläche zeigen. Weiter zum Coral Key, wo man ausgestattet mit Taucherbrillen und Schnorchel Korallen sehen kann, bevor es dann eine leckere Fischsuppe zum Mittagessen gibt – und dass sage ich, der normalerweise kein großer Fisch-Fan ist! Nachmittags geht es dann auf die Isla Bastimentos und zum Schwimmen an den Red Frog Beach.

Panama Canal Eco Boat Tour

Von Gamboa aus ging es heute auf die Panama Canal Eco Boat Tour. Der Tourveranstalter – Panama Tours – verspricht vollmundig „eine der besten Touren“ in Panama. Und was man hier erlebt ist in der Tat unvergesslich. Zuerst geht es mit dem Boot unter der Eisenbahnbrücke hindurch auf den Panamakanal. Hier sind die Erweiterungsarbeiten des Kanals allgegenwärtig. Sichtbar auch an einem riesigen schwimmenden Kran namens „Hermann the German“, den die USA nach Ende des zweiten Weltkrieges konfiszierten und der 1947 behilflich war Howard Hughes‘ Spruce Goose anzuheben.

Abseits des Kanals, am Ufer des Gatún-Sees, lassen sich zahlreiche Affen und Vögel beobachten. Erstere kann man vom Boot aus sogar füttern. Mit etwas Glück begegnen einem nicht nur Fracht- und Passagierschiffe, sondern man bekommt auch ein Krokodil zu sehen.

Nachdem es auf einem Hausboot ein leckeres Mittagessen gab, und man kleine Krokodile, große Schlangen sowie Papageien und Tukane zu sehen bekam, ging es mit dem Kanu noch zu einem schönen kleinen Wasserfall.

Auf dem Rückweg gab es dann noch ein kleines, geschichtsträchtiges Ereignis zu bestaunen. Ex-Diktator Manuel Noriega traf an diesem Abend in Panama ein und auf der Rückfahrt von Gamboa fuhren wir an dem von Militär, Polizei und Presse gesäumten Gefängnis vorbei, in das Noriega in Kürze überstellt wird!

Panama Canal Partial Transit

Heute war es endlich soweit: die (teilweise) Durchfahrt des Panamakanals! Neben zahlreichen Frachtschiffen gab es unter anderem auch Sprengungen für die Kanalerweiterung zu sehen, die 2014 – zum 100-jährigen Geburtstag des Kanals – abgeschlossen sein sollen.
Ansonsten ist die Durchfahrt „Nothing to get excited about – it’s pure physics“, so zumindest der O-Ton des Reiseleiters. 😉 Natürlich ist es schon beeindruckend in jeder Schleusenkammer ca. 9 Meter angehoben zu werden – insbesondere, wenn das gleiche in der benachbarten Schleuse mit einem Ozeanriesen geschieht!

San Blás & Kuna Yala

Nach einem nicht angekommenen Rucksack, der einen Tag später aber dennoch bei uns landete, und der mitternächtlichen Ankunft in unserem Hotel – dem Plaza Paitilla Inn – ging es quasi sofort weiter. Gegen 4 Uhr Morgens wurden wir schon zu unserem ersten Tagesausflug abgeholt. Unser Ziel war San Blás an der Nordküste Panamas. Ein Stück ging es mit dem Jeep über die Panamericana gen Süden und schließlich über eine steile und kurvenreiche Strecke durch den Dschungel nach Norden.

Mit einem Lancha ging es dann auf eines der zahlreichen kleinen Eilande im karibischen Mehr, das von feinem Sandstrand gesäumt ist und sich locker in 5 Minuten zu Fuß umrunden lässt. Hier hieß es dann auch erst mal ausspannen, essen und schwimmen.

Nach mehreren Stunden ging es mit zwei Zwischenstopps zurück aufs Festland. Der erste Stopp führte zu einer kleinen Insel mit einem Dorf, das hauptsächlich aus mit Palmen gedeckten Hütten bestand. Der zweite Stopp war auf einer etwas größeren Insel mit vielen verwinkelten Gassen und Wegen und surreal wirkender Weihnachtsdekoration. So konnte man zumindest einen kleinen Einblick in das Leben der Kuna gewinnen, die den nordöstlichen Küstenstreifen Panamas bevölkern und autonom verwalten.

Ausbeute des ersten Tages: Achterbahnfahrt mit dem Jeep durch den Dschungel. Lanchafahrt übers Meer. Kleine Insel mit wunderbarem Sandstrand. Einblick in das Leben der Kuna und ein Sonnebrand, der jedem Feuermelder Konkurrenz macht! 😉