Valladolid & Cenote

Valladolid ist eine alte spanische Siedlung, in der auch noch heute viele der kolonialen Häuser erhalten sind.

Außerhalb von Valladolid gibt es zahlreiche Cenotes. Diese mit Süßwasser gefüllten, eingestürzten Höhlen, gehören zu Yucatáns weitläufigen Unterwasserhöhlensystem. Den Mayas waren diese Orte heilig und dienten als Opferstätte. Heutzutage kann man in die Cenotes hinabsteigen und schwimmen.

Cobá

42km landeinwärts von Tulúm befindet sich Cobá. Das weitläufige Areal im Urwald lässt sich am besten mit einem Fahrrad erkunden, welches man sich kurz hinter dem Eingang mieten kann. In der Nähe des Eingangs befindet sich die Grupo Cobá mit dem Templo de las Iglesias. Selbstverständlich gibt es auch in Cobá wieder einen Ballspielplatz – Juego de Pelota – zu sehen. Highlight ist aber zweifelsohne Nohoch Mul. Die 42 Meter hohe Pyramide ist der höchste Mayabau der Halbinsel Yucatán und von ihrer Spitze hat man einen spektakulären Blick über den umliegenden Urwald. Eine kleine Besonderheit in Cobá sind die sogenannten sacbés, erhöhte, gemauerte Wege die teilweise über 100km weit reichen.

Auf dem Weg nach Cobá wurde auch noch an einem kleinen Mayadorf gestoppt, wo man sich einen Eindruck über die auch heute noch sehr traditionelle Lebensweise der Menschen dort verschaffen konnte.

Tulúm

Eines der bekanntesten mexikanischen Reisemotive dürfte wohl die Felsküste Yucatáns mit den darüber aufragenden Maya-Ruinen von Tulúm sein. Tulúm diente einst als Hafen und – die massive, zum Meer hin offene Stadtmauer lässt daran keinen Zweifel – auch als Festung. Obwohl viele der Gebäude gut erhalten sind, macht den größten Reiz der Anlage, doch seine einzigartige Lage direkt am Meer aus.

Playa del Carmen

Von Veracruz aus ging es für mich alleine weiter nach Playa del Carmen. Das ehemals verträumte Fischernest – 1970 lebten hier gerade einmal 200 Menschen – liegt ca. 70km südlich von Cancún und befindet sich mittlerweile fest in touristischer Hand. Nichtsdestotrotz hat sich Playa del Carmen seinen Kleinstadtcharme bewahrt. Die weißen Karibikstrände eignen sich ideal zum Ausspannen und nichts tun. Touristisches Zentrum ist die nur einen Block vom Strand entfernte Fußgängerzone Quinta Av (5 Av), auf der sich Bar an Restaurant an Hotel an Souvenirshop reiht. Dazwischen befindet sich auch der ein oder andere Anbieter von Tagestouren, die Playa del Carmen auch zu einen idealen Ausgangspunkt machen, die Halbinsel Yucatán zu erkunden.

Übernachten lässt es sich zentral und sehr schön im Hotel Casa de Gopala.

San Juan De Ulúa

Auf einer Insel vor Veracruz liegt das Fort San Juan De Ulúa, dass früher zum Schutz des Hafens diente. Mittlerweile ist die Festung – nicht zuletzt wegen des direkt daneben befindlichen Container-Terminals – über einen Damm mit dem Festland verbunden. Die Ruine beherbergt eine kleine Ausstellung und ansonsten kann man die zahlreichen Wege, Brustwehre, Brücken und Wachtürme erkunden.

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