Playa del Carmen

Von Veracruz aus ging es für mich alleine weiter nach Playa del Carmen. Das ehemals verträumte Fischernest – 1970 lebten hier gerade einmal 200 Menschen – liegt ca. 70km südlich von Cancún und befindet sich mittlerweile fest in touristischer Hand. Nichtsdestotrotz hat sich Playa del Carmen seinen Kleinstadtcharme bewahrt. Die weißen Karibikstrände eignen sich ideal zum Ausspannen und nichts tun. Touristisches Zentrum ist die nur einen Block vom Strand entfernte Fußgängerzone Quinta Av (5 Av), auf der sich Bar an Restaurant an Hotel an Souvenirshop reiht. Dazwischen befindet sich auch der ein oder andere Anbieter von Tagestouren, die Playa del Carmen auch zu einen idealen Ausgangspunkt machen, die Halbinsel Yucatán zu erkunden.

Übernachten lässt es sich zentral und sehr schön im Hotel Casa de Gopala.

San Juan De Ulúa

Auf einer Insel vor Veracruz liegt das Fort San Juan De Ulúa, dass früher zum Schutz des Hafens diente. Mittlerweile ist die Festung – nicht zuletzt wegen des direkt daneben befindlichen Container-Terminals – über einen Damm mit dem Festland verbunden. Die Ruine beherbergt eine kleine Ausstellung und ansonsten kann man die zahlreichen Wege, Brustwehre, Brücken und Wachtürme erkunden.

Museo Histórico Naval

In einer ehemaligen Schule für Marineoffiziere befindet sich heute das Museo Histórico Naval. Neben zahlreichen Schiffsmodellen und Waffen erfährt man viel über Méxicos Schiffahrt und Marine. Der Eintritt zu diesem sehr sehenswerten Museum ist frei.

Veracruz

1519 betrat Hernán Cortés hier bei Veracruz mexikanischen Boden und begann von hier aus seinen Marsch auf Tenochtitlán. Seit dieser Zeit war Veracruz 400 Jahre lang das wichtigste Tor Méxicos zum Rest der Welt.

Veracruz hat sich seinen kolonialzeitlichen Charme bewahrt. Das Zentrum bildet der nur 250 Meter vom Hafen entfernt gelegene Zócalo, an dessen Südseite auch die Kathedrale von Veracruz steht.

Schlendert man die Paseo del Malecón am Hafen entlang, kommt man am berühmten Gran Café de la Parroquia vorbei und kann das Pemex Building bestaunen, dass ein frühes Beispiel für die moderne mexikanische Architektur darstellt. Zwischen den beiden steht der Faro Carranza mit seinem Leuchtturm, der heute Verwaltungsbüros der Marine beherbergt. Bei einer Hafenrundfahrt, die man direkt vom Malecón aus starten kann, kommt man vorbei an San Juan De Ulúa und kann das geschäftige Treiben an zahlreichen Frachtschiffen beobachten.

Am einfachsten lässt sich der Rest der Stadt mit dem Turibus erkunden. Gestartet wird am Zócalo und es geht unter Anderem an der Baluarte de Santiago vorbei, bevor es über den Blvd. Camacho am Strand entlang bis zur Playa Mocambo hinunter geht.

Acuario De Veracruz

Mit dem Nachtbus ging es von San Cristóbal de las Casas an den Golf von Mexico, genauer gesagt nach Veracruz.

Am Vormittag besuchten wir das Acuario De Veracruz. Ca. 2km südlich des Stadtzentrums gelegen, befindet sich das Aquarium in der Plaza-Acuario-Shoppingmall. Zu sehen gibt es neben zahlreichen Süß- und Salzwasserfischen, Amphibien und Reptilien vor allem ein großes rundes Becken in dem man Haie und Rochen beobachten kann.

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