Viva la México

Das waren sie also, meine vier Wochen in México! Ziemlich beeindruckend was man hier so alles zu sehen bekommt und erlebt. Angefangen von zahlreichen Stätten der Maya, die dann von den Spaniern teilweise zerstört und überbaut wurden bis hin zum modernen México, dessen Bandbreite vom kleinen Bergdorf bis hin zum zweitgrößten Ballungsraum der Erde – Ciudad de México – reicht.

Meine persönlichen Highlights waren – in besuchter Reihenfolge – die Folgenden:

  • Guanajuato, die alte Silberstadt;
  • Oaxaca de Juárez mit seinen schönen Straßen und hergerichteten Häusern;
  • Palenque wegen des beeindruckenden Blicks zurück in die Mayakultur;
  • Yaxchilán wegen seiner abgelegenen Lage und der damit verbunden Anreise via Boot;
  • Veracruz wegen seines kolonialzeitlichen Charmes;

Cholula

Cholula ist eine Kleinstadt, ca. 15km westlich von Puebla. Mit der Píramide Tepanapa gibt es hier die größte jemals von Menschenhand errichtete Pyramide zu sehen. Nun zu sehen ist relativ, da die Pyramide komplett überwuchert ist und die Spanier auf ihrer Spitze – ausnahmsweise wohl eher unbeabsichtigt – eine Kirche, die Iglesia de Nuestra Señora de los Remedios errichtet haben. Wer mag, kann einige der engen Tunnel der Pyramide besichtigen.

Am riesigen Zócalo von Cholula gibt es dann noch die Parroquia de San Pedro und das Ex-Convento de San Gabriel zu sehen.

Puebla

Wie in den meisten mexikanischen Städten empfiehlt es sich auch in Puebla seine Erkundungen am Zócalo zu starten. Die zahlreichen Cafés und Restaurants unter den Arkaden rund um den Platz laden ebenso zum Verweilen ein, wie die Schatten spendenden Bäume. Südlich des Zócalo steht die beeindruckende Kathedrale. Schlendert man durch das umliegende Centro Histórico – das seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört -, fallen einem überall die bemalten Keramikkacheln, sogenannte azulejos auf, für die Puebla berühmt ist. Eine mehrstündige Tour durch das Centro Histórico, inklusive Erklärung der Sehenswürdigkeiten, lässt sich auch in Puebla mit dem Turibus unternehmen.

Cozumel

Cozmel ist eine Insel, die insbesondere bei Tauchern beliebt ist. Durch die Möglichkeit zollfrei einzukaufen, hat sich Cozumel auch als beliebter Karibikhafen der Kreuzfahrtindustrie herausgestellt. Und so sind vor dem Hauptort San Miguel de Cozumel auch meist Kreuzfahrtschiffe auszumachen. Der beschauliche Ort bietet neben seinem aparten Stadtkern mit dem Museo de la Isla de Cozumel auch ein interessantes Museum zur Geschichte der Insel.

Chichén Itzá

Chichén Itzá ist eine der bedeutendsten und am besten restaurierten Ruinenstätten der Maya auf Yucatán. Direkt hinter dem Eingang wird auch schon der Blick freigegeben auf die Pyramide des Kukulcán oder besser bekannt unter dem Namen El Castillo. Die Pyramide ist quasi ein Stein gewordener Maya-Kalender. Der Gran Juego de Pelota, der große Ballspielplatz, beeindruckt mit seiner schieren Dimension. Hinter El Castillo erstreckt sich die Grupo de las Mil Columnas, deren Name von den zahlreichen Säulen her rührt. Eines der wichtigsten Gebäude Chichén Itzás ist das Observatorium El Caracol. Von hier aus bestimmten Priester Termine für Rituale, Feste, Aussaaten und Ernte.

Ein Spaziergang über die Ausgrabungsstätte, die seit 1988 auch zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, zeigt die beeindruckenden Kenntnisse der Maya über Astronomie, Bauhandwerk, Akustik und vieles mehr. Umso rätselhafter ist der Untergang dieser Kultur.

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