Cheung Chau Island (長洲)

Am Montag Morgen begab ich mich mit der MTR ein weiteres mal Richtung Central. Die MTR verließ ich – wie eigentlich meistens in Central – über das IFC. Von hier aus gelangt man über eine Brücke direkt zum Outlying Islands Ferry Pier, wo am Pier 3 die Fähren der New World First Ferry Services Limited nach Cheung Chau (長洲) an- und ablegen. Die Überfahrt dauert – ähnlich wie nach Lantau – circa eine Stunde und offeriert erneut einen tollen Blick auf Hong Kongs Skyline und über den Victoria Harbour.

Im Hafen von Cheung Chau angekommen, sind hier selbst etliche Fischerboote und Dschunken zu sehen. An der Hafenpromenade reihen sich Restaurants und Geschäfte aneinander. Auf der Insel verkehren zwar keine Autos, aber man sollte sich dennoch von den zahlreichen Radfahreren in Acht nehmen, die im halsbrecherischen Tempo an einem vorbeisausen.
Vom Pier aus begab ich mich nach rechts, die Pak She Praya Road entlang. An der Pak She Fourth Lane, die rechts von der Praya Raod abzweigt, befindet sich ein Sportplatz hinter dem direkt der farbenfrohe 1783 errichtete Pak Tai Tempel liegt.

Läßt man den Pak Tai Tempel über die parallel zum Ufer verlaufende Pak She Street hinter sich, läuft man vorbei an traditionellen chinesischen Häusern, die Geschäfte für Chinesische Medizin und Kräuter sowie eine Bäckerei beherbergen. Wenn man zur Tung Wan Road kommt sieht man einen heiligen Banyanbaum, von dem gesagt wird, dass er von Erdgeistern bewohnt wird. Geht man die Tung Wan Road bis zum Ende, mündet diese in die Cheung Chau Beach Road, die direkt hinter dem Tung Wan Beach verläuft. Wer Lust auf ein Bad Meer hat, kann dies hier tun, wo auch Rettungsschwimmer auf Posten sind.
Geht man die Cheung Chau Beach Raod weiter Richtung Afternoon Beach kommt man am Warwick Hotel vorbei, an dessen Fuß 3000 Jahre alte Felsinschriften zu sehen sind.

Bergauf die Kwun Yam Wan Road hinterhalb des Warwick Hotels gelangt man nach kurzem Fußmarsch zum Kwan Tai Pavilion, der 1973 errichtet wude. Ein Stück weiter in der Nam Tam Bucht befindet sich dann der Nam Tam Tin Hau Tempel. Von hier aus erhält man einen schönen Blick über das südchinesiche Meer.
Weiter entlang der Peak Road geht man vom Bäumen beschattet vorbei am Yee Pavilion und am Friedhof zum südlichsten Strand der Insel, dem Italian Beach.

In Sai Wan – der südlichsten Ansiedlung – angekommen kann man sich hier noch den angeblichen Unterschlupf von Cheung Po Tsai, eines berüchtigten Piraten ansehen. Ebenfalls in Sai Wan gibt es einen weiteren kleinen Tin Hau Tempel zu sehen.
Die Sai Wan Road führt zurück zum Pier, den man von hier aus in 20 bis 30 Minuten zu Fuß erreicht. Wer es jedoch – wie ich – etwas entspannter haben will, besteigt eines der Kaidos, die einen für 3HK$ zurück nach Cheung Chau Village bringen.

Veröffentlicht von

Informatiker mit einem Faible für Asien im Allgemeinen und Hong Kong im Speziellen sowie (asiatisches) Kino! Du findest mich auch auf Google+.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.