Macau Tower

Bei strömenden Regen erreichten wir Macau, und nach der Passkontrolle überlegten wir vor dem Terminal Maritimo was wir uns als Erstes ansehen sollen – Indooraktivitäten bevorzugt. Da ich mich zugegebenermaßen nur sehr rudimentär auf Macau vorbereitet habe – meine Schwester ist der Spezialist für romanische Sprachen und Kulturen – kamen wir nach kurzer Diskussion, und dem Abwimmeln mehrer freundlicher Leute, die uns ihr exzellentes Angebot an Stadtrundfahrten feilboten, zu dem Schluss erstmal den Macau Tower aufzusuchen.
Leider ist der öffentliche Nahverkehr nicht so gut organisiert wie in Hong Kong, und deshalb irrten wir etwas umher, um die richtige Bushaltestelle zu finden. Auch in Macau muss der Fahrpreis abgezählt beim einsteigen bezahlt werden – die praktische Octopus-Card gilt hier leider nicht. Landeswährung ist der Pataca (MOP), der sich aber meistens 1:1 in den Hong Kong Dollar umrechnen lässt, der ebenfalls überall akzeptiert wird.

Der 338 Meter hohe Turm erfüllt überhaupt keinen Zweck. So werden nichteinmal Signale übertragen/ausgesendet. Lediglich die neuseeländische Extremsport-Firma AJ Hackett bietet einige abenteuerliche Aktivitäten, wie den Mast Climb, Skywalk oder den Sprung in die Tiefe an. Unter dem Turm befindet sich das Macau Tower Convention & Entertainment Centre. Für 70MOP$ fährt man mit dem Lift zur 223 Meter über Grund gelegenen Aussichtsplattform. Von hier eröffnet sich einem ein Blick über ganz Macau, und bei gutem Wetter kann man bis zu 55km weit sehen. Am Boden befinden sich teilweise Glasplatten, die einem freien Blick nach Unten gewähren. Nach etwas Überwindung steht man auch hier ganz bequem und kann die Aussicht genießen.

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Informatiker mit einem Faible für Asien im Allgemeinen und Hong Kong im Speziellen sowie (asiatisches) Kino! Du findest mich auch auf Google+.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. …soso, die Spezialistin für romanische Sprachen und Kulturen also… dsdsds… hättest wenigstens noch ein „Dr.“ vorne hinklatschen können… die Wahrheit ist einfach, dass unserem Erzählbär hier einfach das Interesse für die wunderbaren Latino-welten fehlt und man deswegen etwas gebockt hat.
    es wurde aber dann doch noch ganz lustig, vor allem als ein „sektenaufnahme-von-wolfgang“-versuch durch zwei vertreterinnen der baptistenkirche fehlgeschlagen hat (die standen uebrigens erst bei mir vor der haustuer, meint ihr die sind gelaufen von hongkong?)…

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