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Südkorea (2019)

Geumgwanchong (금관총)

Eines der beeindruckendsten Silla Gräber ist Geumgwanchong (금관총) im Zentrum von Gyeongju. Den Namen Geumgwanchong – “Gold Crown Tomb” – bekam die Grabstätte aufgrund der darin gefundenen goldenen Krone, die heute zum Nationalschatz Südkoreas zählt. Der 45 Meter breite und 12 Meter hohe Hügel ist mit einigen imposanten Bäumen bewachsen.

Unweit von Geumgwanchong befindet sich der Jungang Market (경주중앙시장). Hier war aber aufgrund der schon etwas vorgerückten Stunde nicht mehr allzu viel zu sehen. Allerdings gab es direkt vor dem Markt einen musikalischen Auftritt und zahlreiche Tische mit koreanischen Barbecue (고기구이).

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Südkorea (2019)

Cheomseongdae (첨성대)

Gyeongju wird oft auch als Museum ohne Wände bezeichnet. Grund ist der, dass sich in der Stadt mehr Gräber, Tempel, Pagoden, Statuen und Ruinen befinden als an jedem anderen Ort in Südkorea. Nicht verwunderlich, dass die historischen Bereiche in Gyeongju auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes stehen.

So befindet sich unweit meines Gästehauses das älteste in Fernost gebaute astrologische Observatorium Cheomseongdae (첨성대), das zwischen den Jahren 632 und 646 errichtet wurde. Die 12 Steine an der Basis symbolisieren die 12 Monate des Jahres. Das gesamte Observatorium besteht aus 365 Steinen, die für die Tage im Jahr stehen.

Der Bereich rund um Cheomseongdae – und ganz Gyeongju – ist übersät mit beeindruckenden Hügeln königlicher Gräber, den Tombs of Silla. Diese Gräber aus der Zeit der Königreiche Alt-Silla (57 v. Chr. – 676 n. Chr.) und Vereinigtes Silla (676 – 935) enthielten kostbare Grabbeigaben. Einige dieser Gräber wurden ausgegraben und die Funde können u.a. im Gyeongju National Museum betrachtet werden.

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Südkorea (2019)

KTX von Seoul (서울) nach Gyeongju (경주)

Mit dem südkoreanischen Hochgeschwindigkeitszug KTX (Korea Train eXpress) ging es von der Seoul Station nach Gyeongju (경주) – genauer gesagt zur etwas außerhalb an der Hochgeschwindigkeitsstrecke gelegenen Singyeongju Station (신경주역).

Eine kurze Taxifahrt weiter war ich bei meinem Hanok Gästehaus. Die komplette Hanok-Erfahrung – ein traditionelles koreanisches Wohnhaus – ist mir jedoch verwehrt geblieben, da nur noch Zimmer mit westlichen Betten frei waren. Üblicherweise schläft man direkt auf dem Boden, der für die kälteren Monate mit einer Fußbodenheizung, Ondol wie früher in den Palästen, ausgestattet ist.

Ach ja, bei dem Zug handelte es sich tatsächlich um den Train to Busan! Zombies gab es glücklicherweise jedoch keine.